Vom "Fjell" zum Fjord

MOUNTAINBIKEN IN NORWEGEN – EIN EINZIGARTIGES ABENTEUER

Yellow TRAVEL:

Vom Gipfel geht es 1.000 Tiefenmeter bergab auf flüssig zu fahrendem Wegen durch unterschiedlichste Vegetationsstufen und variantenreichem Untergrund. Singletrails & Flowrides – Norwegen zeigt sich im Sommer von seiner adrenalinreichen Seite. YellowTRAVEL reist ganz in den Norden von Norwegen, dort wo es kaum Besiedelungen und vor allem keinen Tourismus gibt, sondern die Landschaft und Natur Hauptdarsteller sind! Firmengründer Christof Schett versucht die unbeschreiblichen Eindrücke und Erlebnisse die Teilnehmer bei den Reisen nach Lyngen und Lofoten erfahren in Worte zu fassen. Ein Report von Barbara Schiessling.

Zwischen den türkisfarbenen, kristallkaren Fjorden und den 1.000 Meter hohen Bergen – „Fjell“ – schlängeln sich dutzendemal breitere mal schmälere Trails – die nur darauf warten von adrenalinhungrigen Freeridern befahren zu werden. Hier ist Wildnis noch wirklich reine Natur, unberührt und das bedeutet keine Aufstiegshilfen, keine Shuttlemöglichkeiten. „Mountainbiken in Norwegen hat einen ganz anderen Charakter, es gibt kein erschlossenes Wegenetz, daher müssen die Berge anders erobert werden in Form von Radeln, Schieben und Tragen“, erklärt Christof Schett, der mit seinem Unternehmen YellowTRAVEL bereits seit Jahren dorthin professionell Reisen organisiert.

Topptur bedeutet einzigartiges Panorma
Aber wahre Pedalritter nehmen auch die Strapazen einer norwegischen „Topptur“ – übersetzt: Gipfeltour – auf sich um das atemberaubende, herzerstrahlende 360°-Panorama zu erleben. Unvergessliche Blicke von unvergleichlicher Vielfalt: Den leuchtenden Fjorden, Berge die direkt ins Meer übergehen, Flusstäler die in Seen münden, einer schier unfassbare Weite die nur durch die sonnenerstrahlten Wolken real zu sein scheint. „Dieses Naturschauspiel ist mitunter das Um & Auf bei unseren Touren. „Auch ich selbst bin jedesmal fasziniert von dieser traumhaften Landschaft wenn ich dorthin komme. Es fühlt sich irgendwie wie Heim kommen an“, schwärmt der leidenschaftliche Mountainbiker.

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On the Top - Bike Norway

Off the beaten TRAIL
Anfangs hat YellowTRAVEL nur Skitouren-Safaris nach Norwegen angeboten, aber aus der Liebe zu dem Land, den Leuten und seinem zweiten Hobby hat Christof mit seinem Team vor einigen Jahren, auch den Sommer aktiviert. Somit war sein Reiseunternehmen eines der Ersten welches Mountainbiken in Norwegen für sehnsüchtige „Off-the-beaten-Trail-Freerider“ angeboten hat.  Andreas Tonelli der sich selbst als "Lofoten Bike Experte" bezeichnet und die Tour wesentlich mitentwickelt hat meint: "Das zentrale Highlight für Naturliebhaber ist sicherlich das Biken "Off the beaten Trail" durch unberührte Landschaft auf dem für mich atemberaubendsten Inselarchipel der Welt mit adrenalinreiche Trails, inmitten von beeindruckenden Bergen und mit wunderbaren Aussichten. Die beeindruckenden Lichtverhältnisse und die Chance Nordlichter zu erblicken machen das Abenteuer zu etwas Besonderem.

Abgerundet wird das Ganze mit Übernachtungen in den schönsten Rorbuers der Lofoten, den ehemaligen rot bemalten und mit allen Komfort ausgestatten Fischhütten." Aufgrund der Verhältnisse von Witterung und Tageslicht, finden die Reisen immer im Spätsommer statt. Im August und September geht es einmal nach Lyngen und zweimal auf die Lofoten. „Aus unserer Erfahrung ist das die beste Reisezeit zum Mountainbiken in Norwegen. Man hat sehr lange Tageslicht und kann so flexibel die Touren eintakten, schließlich regnet es im norwegischen Sommer immer wieder mal. Dank der sehr genauen Wettervorhersagen in dieser Region, nutzen wir die trockensten, sonnigsten Zeitfenster für unsere Touren“, erklärt Christof und weiß: "Aber auch genau der Regen macht die Trails so einzigartig in Norwegen".


Unsere Unterkunft in Svolvear


Kondition und Niveau

Womit das Thema des Fahrkönnens und der körperlichen Fitness auf den Tisch ist, schließlich will man ja mit der Gruppe mithalten können und sich nicht jeden Abend selbst den Loser-Stempel aufdrücken. „Man sollte so fit sein, dass man die Strecke bergauf bewältigen kann und zwar zwischen 700-1.000 Höhenmetern und sich nicht scheut das Bike ab und zu auch zu schultern. Wobei in Norwegen alle konditionelle Vorteile haben, schließlich startet man auf einer Seehöhe von Null, somit ist die Sauerstoffdichte viel höher als in den Alpen. Runter sollte man S2 Trails gut bewältigen können, wenn man Stellen S3 schafft ist das natürlich wesentlich von Vorteil“, fasst Christof die körperlichen Voraussetzungen kurz zusammen. Die Teilnehmer der Reisegruppen sind in Sachen Können und Kondition grundsätzlich meist auf einer Linie. Bei der Anzahl von nur 6 bis maximal 8 Teilnehmern plus Guide ergibt sich meistens nach dem ersten Tag eine sehr ausgeglichene und hilfsbereite Gruppengemeinschaft.


Bike & Sail
"Der Norden wird wilder je weiter man Richtung norden reist. Wir haben in Lyngen auch eine Mountainbike Woche im Angebot wo wir in kleinen Fischerhütten am Meer übernachten, so wie auf den Lofoten, aber das Highlight dort ist „Bike & Sail“- Mountainbikereise in den Lyngenfjord. Das Konzept wurde von Ski & Sail übernommen. Wir nächtigen auf einem Segelboot. Ein original norwegischer Skipper segelt mit uns durch die Fjorde und bringt uns mit dem Beiboot ans Ufer. Dort befinden sich sensationelle Trails, wo sonst kein Mountainbiker hinkommt. Das ist ein absolut großartiges, einzigartiges Abenteuer, man fühlt sich wie ein Entdecker!“, schwelgt der YellowTRAVEL-Chef schon in Vorfreude auf den nächsten Trip.



Bike and Sail im Lyngenfjord


Norwegische Vegetation & Bräuche
Spätestens wenn er oder einer der Guides die regionale Delikatesse – die man unbedingt probiert haben muss – verteilen, sieht man wie schnell sich Gruppendynamik aufbaut: „Gleich am ersten Tag empfehlen wir unseren Gästen zum Lunchpaket getrocknete Fischchips die laut den Norwegern das richtige Powerfood für sportliche Touren im hohen Norden sind. Es gibt immer Einen oder Eine die probiert und der Rest zieht meistens mit. Die Reaktion ist unterschiedlich“, erzählt der gebürtige Osttiroler mit einem herzhaften Lachen.
Das sind nicht die einzigen kurzweiligen Begebenheiten während den acht- bis neuntägigen Mountainbike Reisen. „In Norwegen ist die Vegetation komplett anders, da taucht plötzlich ein Wasserfall auf, wo wir erstaunt stehen bleiben und beobachten wie die Eiheimischen einfach hindurch spazieren“, erzählt Christof. Und nicht zu vergessen die Bäche, die immer wieder für nasse und schlammige Urlaubserinnerungen sorgen, und die man gern abends in  der Sauna erzählt mit viel Gelächter.

Frisch – frischer - FrischFISCH
Bei der Mountainbike Reise auf die Lofoten wird sehr komfortabel genächtigt in so genannten Robuer-Anlagen die fast schon romantischen Charakter haben. In den Gaststätten der Fischerdörfer erlebt man die Kunst der frischesten Fisch-Küche zum wohlverdienten „Middag“, womit in Norwegen das Abendessen gemeint ist. „Da gibt es den weltbesten Lachs, aber auch jeder andere Fisch schmeckt dort ausgezeichnet. Da kommt der teuerste Importfisch vom Markt bei uns nicht hin. Am Morgen frisch wild gefangen und ein paar Stunden später hat man ihn auf dem Teller. Einfach zubereitet und so lecker genial“, schwärmt Christof von den sensationellen Gaumengenüssen. Die Verpflegung untertags nennt man in Norwegen „Matpakke“, was Essenspakete mit belegten Broten bedeutet. Die packt sich jeder vom Frühstücksbuffet zusammen, mit Kaffeekannen und allem was dazu gehört. Etwas anders verhält es sich bei der „Bike & Sail“-Reise nach Lyngen. Dort übernachten wir auf einem Segelboot und werden von einem norwegischen Skipper bekocht.

Granit-Surfen in den Mohabs
Auch die Lofoten Bike Reise hat einen ganz spezielles Highlight zu bieten: „Eine Tour führt uns da direkt an die Grenze zu Schweden. Dieser Tag ist für mich und die meisten Teilnehmer eines der genialsten Erlebnisse. Wir biken dort über einen der längsten Granitsteine der Welt – genannt Mohabs. Da hat man ein Fahrgefühl wie auf einem Rollercoaster, nur eben auf feinstem, druchgängigen Granit“, veranschaulicht Christof dieses besondere Fahrerlebnis.

Granitsurfen in den Mohabs. Pic by Andreas Tonelli

Arktischer Himmelszauber
Meistens erleben die Mountainbiker auf dieser Reise ein weiteres Ereignis, das man sonst nur von zauberhaften Instagram-Fotos kennt: Die Polarlichter, Nordlichter oder Northern Lights! Diese zeigen sich nämlich am häufigsten in den Monaten September und Oktober.

Qualität und Guides
„Bei den Reisen nach Norwegen ist immer die Landschaft der Hauptdarsteller, da stehen wir mehr im Hintergrund und sorgen für die genaue Planung und Durchführung sowie Aufrechterhaltung unserer hohen Qualität. Wir sind einer der ersten Anbieter die nach Norwegen professionell Mountainbike Reisen anbieten, und besitzen deshalb einen Wettbewerbsvorteil. Erfahrungswerte und ein hervorragendes Netzwerk sind ebenfalls zwei wesntliche Vorteile um uns weiter zu entwickeln “, erläutert Christof die Philosophie von YellowTRAVEL. Deshalb sind die Guides auch hauptsächlich aus Österreich und Südtirol und kennen sich in den Zielregionen sehr gut aus. Die meisten waren bereits bei der Produktentwicklung dabei, sind involviert in die Produktweiterentwicklung und können daher die Gäste Vorort bestens betreuen.


Arktischer Himmelszauber


Aber auch bevor es in den Flieger nach Norwegen geht, werden die Reisenden persönlich beraten. „Jenen, die zum ersten Mal dabei sind helfen wir gerne bei allen möglichen Fragen rund um ihre Mountainbike Reise. Zum Beispiel was sie mitnehmen sollen. Also: Badehose für Sauna ja, wetterfeste Schuhe und Regenjacke sowie spezielle Ersatzteile fürs Mountainbike auch ja – die FlipFlops können zuhause bleiben. Als besonderer Tipp empfehelen wir unseren Gästen den Bike-Trip um ein paar Tage in Oslo zu verlängern“, empfiehlt der junge Reiseunternehmer. Denn dort wo YellowTRAVEL hinreist, ganz in den hohen Norden von Norwegen, gibt es keinen Massentourismus, meistens nur ein paar wenige Besiedelungen, beheimatet von sehr herzlichen und gastfreundlichen Einheimischen.


Vi ses snart i Norge...bis bald in Norwegen


Bei wem jetzt das arktische Entdeckerblut brodelt, sollte sich rasch auf www.YellowTRAVEL.net über die nächsten Reisetermine und freien Plätze nach Lyngen und die Lofoten informieren. Eine solche Reise wird mit Sicherheit ein atemberaubendes, wertvolles Lebensereignis!

Danke für das Interview und wie es auf Norwegisch so schön heißt: Vi ses snart i Norge! ...bis bald in Norwegen!

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Autor

Barbara Schiessling

Barbara Schiessling, studierte Kommunikationswissenschafterin, arbeitete bei verschiedenen Tiroler Medien als Journalistin und im Tourismusmarketing. Als mittlerweile freiberufliche Texterin und Fotografin, betreibt sie mit ihrem Freund den VideoBlog Tiroler Coconuts und die Agentur für Videoproduktion & Promotion filmreif.

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Kundenmeinungen

  1. 01
    Bernhard M.
    Sehr guter Artikel, macht Lust. Bin sicher nächstes Jahr dabei.
    am 14.06.2018

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